Geseke punktet mit „solider Wirtschaft“

Experten diskutieren bei Veranstaltung von proEuro über Finanzkrise, Kurzarbeit und Stadtgestaltung

GESEKE Es fängt alles bei der Arbeit an. Sie trägt nicht nur dazu bei, dass Eltern verantwortungsvoll mit ihren Kindern umgehen, sondern die Arbeit erhält auch die Lebensqualität der Menschen. Auf diesen Nenner brachte der Moderator Michael Kolle die Podiumsdiskussion in den Räumen des Vereins für Kultur und Völkerverständigung proEuro in der Mühlenstraße. Themen wie die Kurzarbeit, die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Stadtgestaltung, aber auch die Randale Jugendlicher in Geseke rückte Kolle in den Mittelpunkt des Gesprächs.Eingeladen hatte der Verein dazu den Wirtschaftsförderer Hermann-Josef Wulf, Walter Roß von der IG Metall Lippstadt, sowie den CDU-Landtagsabgeordneten Werner Lohn, den SPD-Fraktionsvorsitzenden Dieter Marr und den FDP-Politiker Julian Kirchherr, der für das Europaparlament kandidiert.

runde geseke

„Reicht die Kurzarbeit zur Arbeitsplatzsicherung aus“, fragte Kolle gleich zu Beginn der Veranstaltung seine Gäste. Einig waren sich die Redner darin, dass die Kurzarbeit ein Vorzeigemodell ist, um „das uns die Welt beneidet“. Durch die Kurzarbeit könnten die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise abgemildert werden, denn sonst wären die Menschen arbeitslos, machte Lohn klar. Wirtschaftsförderer Wulf verwies zudem darauf, dass der Kreis Soest bundesweit die meisten Kurzarbeiter habe und dass es darum gehe, Arbeitsplätze zu erhalten. Geseke habe eine solide Wirtschaft, ergänzte Wulf. Die Bevölkerung wachse stetig. „Das ist auch Wirtschaftsförderung“, stellte er heraus. Zudem betonte er, dass die Stadtverwaltung eine „Menge in die Gestaltung Gesekes investiert hat“.

Was indes das Thema „Sicherheit“ betraf, so kritisierten die Diskussionsteilnehmer die Randale einiger Jugendlicher in der Stadt. Geseke brauche einen Sicherheitsdienst, wenn nachts die Polizeiwache unbesetzt ist. Es sei gefährlich, nachts allein durch die Stadt zu gehen. Mittlerweile, so beruhigte der SPD-Fraktionsvorsitzende Marr die Besucher der Veranstaltung, würden nachts zwei Wachen für die Sicherheit vor Ort sorgen. Es liege aber auch an der Erziehung der Eltern, wie sich Jugendliche verhalten. Und da seien die Erziehungsberechtigten gefragt.

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