Werler Ferienspaß 2011: Anmeldung auch online

26. Juni 2011

Im Werler Anzeiger habe ich in der vergangenen Woche für die FDP eine Mitteilung zum Umfang und Anmeldeverfahren beim Ferienspaß 2011 veröffentlicht:

“Der Werler Ferienspaß bietet seit Jahren ein vielfältiges Programm für Kinder und Jugendliche in unserer Region. Wir Liberale wollen, dass dieses Programm im kommenden Jahr noch attraktiver wird. Deshalb unterbreiten wir zwei Vorschläge: Erstens sollte so bald wie möglich ein Online-Anmeldeverfahren zum Ferienspaß angeboten werden. Zweitens sollten im nächsten Jahr auch wieder Tagesfahren, zum Beispiel in den Movie Park, Teil des Programms sein. Beide Anregungen bringen wir als Antrag in die nächste Ratssitzung ein.

Die Anmeldung zum Ferienspaß 2011 erfolgte in diesem Jahr am 18.06.2011 von 08.00 Uhr – 12.00 Uhr im Rathaus; Nachmeldungen können aktuell noch vorgenommen werden. Leider sind bislang nur 16 von 54 Aktionen ausgebucht. Das ist eine schlechte Bilanz. Über die Einrichtung eines Online-Anmeldeverfahrens könnte diese Bilanz im nächsten Jahr unserer Einschätzung zufolge deutlich aufgebessert werden. Kinder und Jugendliche bewegen sich heute so selbstverständlich im Internet, dass die Hemmschwelle, sich zum Ferienspaß anzumelden, durch unkomplizierte und schnelle Online-Anmeldungen deutlich gesenkt würde. Gleichzeitig wird die Verwaltung entlastet, weil Online-Anmeldungen schneller zu bearbeiten sind. Die VHS Werl bietet bereits seit geraumer Zeit an, sich für Kurse über das Internet ein- und auszutragen. Dieses System könnten das Jugendzentrum und die Stadtverwaltung ohne Probleme übernehmen.  Die Online-Anmeldung sollte die Anmeldungen im Rathaus ergänzen.

Mit Blick auf die Werler Haushaltslage verstehen wir Liberale, dass das Programm beim Ferienspaß in diesem Jahr nicht so umfangreich wie bisher ist. Aktuell werden zum Beispiel keine Tagesfahrten wie in den Movie Park mehr angeboten. Mittelfristiges Ziel muss es in unseren Augen allerdings sein, den Ferienspaß wieder im gewohnten Umfang anzubieten. Wir plädieren an die Stadtverwaltung, sich verstärkt um Kooperationen und Sponsoring durch Werler Unternehmen und Privatpersonen zu bemühen. Bahnunterführungen und die finanzielle Lage der Stadt dürfen nicht auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen ausgetragen werden.”

Unsere Forderungen werden wir – im Rahmen eines Antrags zu e-Government – in die nächste Ratssitzung einbringen. Der Text ist hier im Soester Anzeiger erschienen 


Werler Wirtschaftsförderung neu aufstellen

28. April 2010

Zu der Idee des Bürgermeisters, eine Sondernutzungssatzung zu erlassen, durch die Werler Händler für die Gestaltung der Fußgängerzone aufkommen sollen, sagte Julian Kirchherr, stellv. FDP-Fraktionsvorsitzender im Werler Rat und Mitglied im Aufsichtsrat der Werler Wirtschaftsförderung:

“Die Idee des Bürgermeisters ist abenteuerlich. Die Stadt ist doch gerade jetzt gefragt, bessere Rahmenbedingungen für die Kaufleute in Werl zu schaffen und nicht neue Belastungen. Mit dem Bau des Wulff-Hefe-Einkaufszentrums hat die CDU der Werler Innenstadt bereits einen kritischen Stoß verpasst. Und offensichtlich hat Bürgermeister Grossmann daraus nichts gelernt.”

Kirchherr weiter: “Wir müssen endlich ein umfassendes Konzept erarbeiten, um die Werler Innenstadt zu beleben. Anstatt obskure Satzungen zu kreieren, sollte der Bürgermeister lieber die Wirtschaftsförderung in Werl neu
aufstellen. Die GWS muss stärker mit der Kreiswirtschaftsförderung verzahnt werden, um Doppelstrukturen abzubauen und von Best Practices zu profitieren.”

Zur Personalsituation der Werler Wirtschaftsförderung sagte Kirchherr: “Ulrich Canisius leitet die Wirtschaftsförderung und ist gleichzeitig erster Beigeordneter der Stadt Werl. Auf zwei Hochzeiten kann aber keiner tanzen. Die Geschäftsführung einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft ist ein Full-Time-Job. Wir Liberale fordern daher, dass der Bürgermeister hier personell umstrukturiert.”

Eine solche Umstrukturierung biete zudem die Chance, dass wirtschaftswissenschaftliches Know-How in die Wirtschaftsförderung einfließe. Kirchherr dazu: “Mir fehlen die Worte, dass kein einziger Wirtschaftswissenschaftler in der Werler Wirtschaftsförderung arbeitet. Gerade ein Regionalökonom könnte mit seinem Fachwissen wichtige neue Akzente setzen.”

Die Mitteilung im Soester Anzeiger (29.04.2010): “Abenteuerlich!”


Die Zukunft der Werler Stadtbücherei

9. Januar 2010

Aufgeschreckt durch die Anzeiger-Meldung über einen verspäteten Umzug der Werler Stadtbücherei, habe ich mich in der vergangenen Woche an unseren Bürgermeister Michael Grossmann gewendet und nachgehakt, wie es zu dieser Verspätung gekommen ist. In meiner Anfrage für die FDP-Fraktion habe ich folgende Fragen formuliert:

1. Wie ist es zu den Verzögerungen beim Umzug der Stadtbücherei gekommen?
2. Welche zusätzlichen Kosten entstehen durch die Verzögerungen für die Stadt Werl?
3. Wann wird ein neues Nutzungskonzept für die Stadtbücherei vorgelegt werden?
4. Welche Personalkosten verursacht die Stadtbücherei momentan? Welche Entwicklung ist hier abzusehen?

Der Anzeiger hat über die Anfrage in diesem Artikel berichtet.  Gestern erhielt ich schließlich die Antwort des Bürgermeisters, die mich überhaupt nicht zufrieden gestellt hat. Dort hieß es, dass von einer Verzögerung des Umzuges überhaupt nicht geredet werden könne. Gegenüber dem Rat und der Öffentlichkeit wurde bisher immer der Eindruck erweckt, dass ein Standortwechsel der Bücherei zum Jahresanfang geplant sei. Das hat auch der Anzeiger heute noch einmal bekräftigt. Noch mehr wundere ich mich aber über die Antwort auf meine Frage zum Nutzungskonzept. So ist in der Vergangenheit von Seiten der Verwaltung immer wieder betont worden, dass mit dem Umzug unter anderem auch ein neues Nutzungskonzept verbunden sei, z. B. könne man über ein Lesecafe in der Bücherei diskutieren.

Zur Erinnerung: Wir Liberalen haben kein Votum für den Umzug der Stadtbücherei abgegeben. Das Ganze erscheint uns heute umso mehr als ein finanzpolitisches und städtebauliches Wagnis, liegt doch etwa selbst laut Kalkulation der Verwaltung das monatliche Einsparpotential beim Umzug der Bücherei in die Fußgängerzone nur im dreistelligen Bereich.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu dieser Thematik haben, scheuen Sie sich nicht, mir eine Mail (JulianKirchherr(at)gmx.net) zu schreiben. Ich freue mich auf Ihre Post!

Viele Grüße
Julian Kirchherr


Wahlplakate kleben

2. August 2009

Die Wahlplakate kleben mittlerweile – und wenn ich es richtig gesehen habe, hat nun auch die CDU im Wettbewerb um die Werler Laternen und Bäume nachgezogen. Wir Liberale waren uns auf alle Fälle heute Nachmittag einig, dass wir nur dort plakatieren werden, wo es auch erlaubt ist – also an den Plakatwänden.

Außerdem war ich heute kurz in der Kreisgeschäftsstelle in Soest und habe dort ein BG-Plakat entdeckt, was mir irgendwie bekannt vorkam …

bg werl

Ein BG-Plakat in Soest

Eine Plakatwand in Werl

Eine Plakatwand in Werl

Unser FDP-Wahlplakat in Werl

Unser FDP-Wahlplakat in Werl


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